Schlanker JavaScript Code oder doch ein Framework
28. Jul 2009 07:01 0 Kommentare
Auf vielen Webseiten um Informationen besser und übersichtlicher aufzubereiten, trifft man oft sogenannte Tab- oder auch Reiternavigation. Dabei werden Inhalte der inaktiven Tabs ausgeblendet. Für diese kleine Manipulation der DOM-Elementen werden grosse JavaScript Frameworks eingesetzt wobei nur 1% der Funktionen wirklich genutzt werden.
Sollte man bei kleinen Schnippsel der Einsatz von JavaScript Framework vermeiden?
Nun, der Framework wie klein es auch sein mag, hat eine gewisse Grösse, die bei Ladevorgang einer Webseite auf den Rechner erstmal übertragen werden muss. Auch in einer komprimierten Form ist es immer noch gross genug und nimmt eine gewisse Ladezeit in Anspruch.Viele Framework-Entwickler haben das Problem bereits erkannt und haben für seine Frameworks sogenannte Builder entwickelt, die eine Zusammensetzung nur der tatsächlich gebrauchten Funktionen erlauben. In den meisten Fällen, wegen mangelden Kenntnissen werden einfach alle Funktionen angeklickt und ein Komplettpaket heruntergeladen.
Wie arbeitet ein JavaScript Framework
Das Arbeiten mit einem Framework ist eine schöne und einfache Sache, wenn man den Syntax kennt. Man vergisst aber dabei dass ein Framework sein Syntax interpretieren, auf normalen JavaScript umschreiben muss. Ohne ein Framework ginge das etwas schneller wenn man JavaScript Kenntnisse hätte.Pro und Kontra für den Einsatz eines JavaScript Frameworks
Pro- Verkürzte Entwicklung und saubere Umsetzung des Codes
- Grosser Funktionsumfang
- Fertige Ajax Implementierung
- Keine grosse Kenntnisse in JavaScript nötig
- Framework Grösse
- Ladezeit
- Kein schlanker Code
Fazit
Es spricht einiges für den Einsatz eines JavaScript Frameworks allerdings wenn jemand gute Kenntnisse in JavaScript hat kann man unter Berücksichtigung der Entwicklungszeit und Umfanges auch ohne ein Framework gut zurecht kommen um seine Webseite möglichst schlank zu halten.Umfrage
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